Merengue en la playa Samaná

Die Instrumentierung war ursprünglich ländlich geprägt: Tamboras, Güiras und später im 20. Jahrhundert das Akkordeon. Diese traditionellen Merengue-Combos, die aus nur zwei bis vier Musikanten bestanden, wurden auch „perico ripiaos” genannt. Sie waren mobil und konnten auf Fiestas im Hause oder unter freiem Himmel aufspielen.
Der Ursprung des Tanzes wird oft mit irgendwelchen Piratengeschichten in Verbindung gebracht. Die Insel hatte im 17. Jahrhundert unter Angriffen von Seeräubern und Freibeutern zu leiden, die mit ihren „Klumpfüßen” den Tanz geprägt haben sollen. Wahrscheinlicher ist, dass 1838–49 ein Tanz aus Havanna, genannt „Urpa” oder „Upa Habanera” über Puerto Rico nach Santo Domingo gelangt ist. Dieser Tanz hatte einen Satz, der „Merengue” genannt wurde. Im Ganzen lässt sich über die Anfänge des Tanzes aber nichts Genaues mehr erfahren.

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